Sterbefall – günstigen Bestatter finden
In Zeiten der Trauer benötigen Sie einen vertrauenswürdigen Partner, der Sie entlastet und einen würdevollen Abschied garantiert. Der Preis allein sollte nicht das entscheidende Kriterium sein. Die Wahl eines seriösen Bestatters mit exzellenter Ausbildung und Erfahrung ist der beste Schutz vor zusätzlichen Sorgen und versteckten Kosten. Erfahren Sie, worauf Sie bei der Auswahl eines günstigen Bestatetrs unbedingt achten sollten.
Die Bedeutung von Fachkompetenz und Ausbildung
Ein Bestatter ist heute weit mehr als ein Dienstleister – er ist Trauerbegleiter, Organisator und Experte für komplexes Rechtswesen. Diese vielfältigen Aufgaben erfordern spezifische Qualifikationen.
Die Durchführung einer Bestattung erfordert also juristisches, hygienisches und organisatorisches Fachwissen. Die Qualifikation des Bestatters ist ein wichtiges Indiz für die Qualität der Dienstleistung.
Anerkannte Titel: Achten Sie auf formelle Qualifikationen. Titel wie „Geprüfter Bestatter“ oder „Bestattermeister“ belegen eine umfassende und anerkannte Ausbildung in allen relevanten Bereichen der Bestattungskunde.
Weiterbildung und Erfahrung: Die Bestattungsbranche unterliegt ständigen rechtlichen und technischen Änderungen. Ein qualifiziertes Institut legt Wert auf kontinuierliche Weiterbildung und kann relevante Erfahrung im Umgang mit komplexen Fällen vorweisen.
Verbandszugehörigkeit: Die Mitgliedschaft in Berufsverbänden wie dem Bundesverband Deutscher Bestatter (BDB) weist auf die Einhaltung festgelegter Standards und ethischer Leitlinien hin.
Wie einen seriösen Bestatter finden?
Ein seriöser Bestatter schützt Kunden vor versteckten Kosten und unliebsamen Überraschungen. Transparenz sollte das oberste Gebot sein.
Die schriftliche und detaillierte Kostenaufstellung
Fordern Sie immer ein detailliertes, schriftliches Angebot an, das alle Leistungen klar voneinander abgrenzt. Vergleichen Sie nicht nur den Gesamtpreis, sondern die Struktur der Kosten:
Eigenleistungen des Bestatters: Hierzu gehören Sarg/Urne, die Überführung, die hygienische Versorgung und die Erledigung der Formalitäten (z.B. Beantragung der Sterbeurkunde). Diese Preise sind verhandelbar und sollten fair kalkuliert sein.
Fremdleistungen: Kosten Dritter, wie für den Trauerredner, das Krematorium, Floristen und die Zeitungsanzeigen. Der Bestatter sollte diese Kosten lediglich vermitteln.
Öffentliche Gebühren: Hierzu zählen die Friedhofsgebühren und die Standesamtsgebühren. Diese Gebühren sind ortsgebunden und fix; sie müssen vom Bestatter 1:1 weitergegeben werden.
Die Qualität des Beratungsgesprächs
Die persönliche Beratung ist der wichtigste Lackmustest für die Seriosität eines Bestattungsunternehmens.
Zeit und Ruhe: Ein qualifizierter Bestatter nimmt sich ausreichend Zeit für das Erstgespräch und klärt alle Fragen zu den gesetzlichen Fristen (z.B. Totenschein, Frist für die Beisetzung) in Ruhe. Es sollte kein Gefühl von Verkaufsdruck entstehen.
Bedarfsgerechte Leistung: Der Bestatter sollte die Wünsche des Verstorbenen und die finanziellen Möglichkeiten der Familie in den Vordergrund stellen. Er wird auf die Möglichkeit von Basisleistungen hinweisen und keine unnötigen oder überdimensionierten Produkte oder Zeremonien aufdrängen.
Umfassende Information: Ein erfahrener Anbieter informiert proaktiv über wichtige Folgeschritte, wie die Frist zur Erbschaftsausschlagung oder die Beantragung von Hinterbliebenenleistungen bei der Rentenversicherung.
Fazit: Bei der Wahl des Bestatters sollte ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Preis und überprüfbarer Qualität herrschen. Prüfen Sie die Qualifikation, bestehen Sie auf maximale Kostentransparenz und vertrauen Sie auf Ihr Urteilsvermögen im persönlichen Beratungsgespräch.